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  • Bianca Finkel

Was feministisch sein für mich bedeutet

#Fempoweryourself – mit diesem Hashtag möchte ich euch – und vor allem auch mich selbst – immer wieder daran erinnern, auf wessen Erlaubnis und Zustimmung es letztlich im Leben ankommt: unsere eigene! Dabei sind wir es nicht nur uns selbst schuldig, uns diese Erlaubnis tatsächlich zu geben.


Folgender Blogpost ist im Rahmen eines Projekts namens "Fempower yourself" entstanden. Hier erläutere ich meine Beziehung zu dieser Aussage, zu Feminismus im Allgemeinen und teile meine persönlichen Erfahrungen.



Traurig aber wahr: In noch keinem einzigen Land auf dieser Welt ist die Gleichstellung der Geschlechter erreicht. Der Gender Equality Index 2020 zeigt sogar, dass Deutschland im europäischen Vergleich mit gerade einmal 67,5 von zu erreichenden 100 Punkten unterdurchschnittlich abschneidet. Und das Schneckentempo, in dem sich Europa in Richtung Gleichstellung bewegt, lässt darauf schließen, dass es noch über 60 Jahre dauern wird, bis die Ziellinie erreicht ist - na herzlichen Glückwunsch!


Sexismus, Gewalt an Frauen und die fehlende Teilhabe von Frauen an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen sind die großen Brocken, die viel stärker im Fokus unserer Aufmerksamkeit stehen sollten. Insbesondere auf höchster politischer und wirtschaftlicher Ebene. Es ist tragisch, dass all diese Faktoren unsere Identität als Gesellschaft im 21. Jahrhundert immer noch prägen. Um das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen, werde ich auf diesem Blog noch detailliert auf diese Missstände eingehen.


Jedoch kann man die Verantwortung, etwas am Status Quo zu ändern, nicht komplett auf Politik und Wirtschaft abwälzen. Denn ähnlich wie bei einem Eisberg, verbergen sich die größten Herausforderungen unter der Oberfläche. In diesem Fall in Form der Einstellungen und Verhaltensweisen, die jede und jeder einzelne von uns an den Tag legt und so die bestehenden Strukturen festigt - ob gewollt oder nicht. Denn solange wir uns unreflektiert alten Rollenbildern beugen und unsere Sozialisierung nicht hinterfragen wird sich gesellschaftlich nicht viel tun. Denn Systeme ändern sich nachhaltig immer nur von innen heraus. Das heißt:


Um in dieser Welt etwas zu verändern, muss ich zunächst selbst die Veränderung leben, die ich im Außen sehen will.


Und genau darum geht es mir, wenn ich von #fempoweryourself spreche. Wir dürfen anfangen, zu erkennen, dass wir viel mächtiger sind, als wir denken und viele Schranken, die wir sehen, nur in unseren Köpfen existieren. Anstatt weiter blind unseren Pfaden zu folgen, dürfen wir einen Blick über den Tellerrand wagen und uns fragen “Will ich das wirklich, oder denke ich nur, das muss so sein?”.


Das fängt bei den Märchen und Geschichten an, die wir unseren Kindern erzählen und hört irgendwo zwischen Crash-Diäten, vorgetäuschten Orgasmen und fehlender Solidarität anderen Frauen gegenüber auf. Wir alle stecken mitten drin im patriarchalen Theater namens "It's a man's world" und versuchen, unsere Rolle möglichst gut zu spielen.


Auch Männer verlieren in diesem Spiel

Und bevor hier die typischen "Feministen sind Männerhasser"-Gedanken eine Chance bekommen: damit meine ich nicht nur Frauen. Männer stecken genau so in toxischen Männerrollen fest, die der heutigen Zeit nicht mehr zutragend sind und deren Ursprung im patriarchalen System liegen, in das wir alle hineingeboren wurden. Zu viele Männer werden von klein auf darauf getrimmt, ihre feminine Seite zu unterdrücken, um ein "richtiger Mann" zu werden, der "keinen Schmerz kennt" und nicht weinen darf "wie ein Mädchen". Später sollte er möglichst viele Frauen "aufreißen" und als reine Sexobjekte feiern, um von anderen “richtigen Männern” anerkannt zu werden, bis er dann die Frau fürs Leben "erobert" und sich als Ernährer der Familie etabliert - so wie sich das bekanntlich gehört. Mit der Zeit führt das häufig dazu, dass sie innerlich ausbrennen, aber nicht gelernt haben, darüber zu sprechen und letztlich schweigend an dem emotionalen Druck zerbrechen, der ihnen das System aufzuzwingen scheint. Letztlich leiden doppelt so viele Männer wie Frauen an Alkoholabhängigkeit oder -missbrauch und 76% der Selbstmorde werden von Männern begangen. Gleichzeitig ist als Mann eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen doppelt so unwahrscheinlich wie für Frauen. Sehr traurige Statistiken.


Also nein, die Männer, die aktuell mit uns auf der Erde unterwegs sind, sind nicht Schuld an der ganzen Misere, sondern sie stecken auch fest. Aber unschuldig sind sie deswegen nicht. Denn genau so wie wir Frauen lernen dürfen, unangepasst, echt und wahrhaftig selbstbewusst zu sein, dürfen Männer lernen, dass ihre diskriminierenden Konditionierungen zum einen schädlich für sie selbst, aber noch schädlicher für viele andere sind. Die große Herausforderung: Unsere Gesellschaftsform wurde für den Stereotyp eines "weißen Mannes" erschaffen, wodurch diesem der Status Quo persönlich mehr nützt als schadet. Je geringer der Schmerz desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich ein Veränderungswille manifestiert. Diese fehlende intrinsische Bereitschaft zur Veränderung kann es erschweren, einen Mann, der selbst noch keine Diskriminierung aufgrund seiner reinen Existenz erfahren hat, von seinen Privilegien zu überzeugen. Vergleichbar schwierig ist es, ihn zum Mitmachen anzuregen, ohne dass er sich persönlich angegriffen oder missverstanden fühlt. Dieses Phänomen lässt sich sowohl bei Sexismus und weiblicher Diskriminierung als auch bei Rassismus, Homophobie und anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nachweisen.


"Die meisten Männer finden es nicht leicht, Patriarch zu sein ..., wollen aber gleichzeitig nicht auf die Vorteile verzichten." (bell hooks)

Die eigenen Privilegien anzuerkennen, erfordert persönliche Anstrengung, Bildung und den Mut, sein Ego bei Seite zu schieben und die Opferrolle zu verlassen, um das große Ganze zu erkennen. Immer und immer wieder. Und zwar von uns allen! Denn es gibt nicht nur zwei Seiten in diesem Spiel, die man einmal durchschaut haben muss, um von einer diskriminierenden Haltung befreit zu sein. Diskriminierung kann gleichzeitig auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Zusammensetzungen erfolgen, was es für die betroffenen Personen sehr schwer machen kann, ihr Recht einzufordern. Daher ist eine bewusste intersektionale Betrachtungsweise grundlegend, um das politische Geflecht annähernd greifen zu können, das Debatten und Diskussionen so unfassbar komplex macht.


Es gibt glücklicherweise immer mehr Menschen da draußen, die sich Mühe geben, da durchzusteigen und offen, demütig und authentisch für die Gleichberechtigung von Menschen einstehen. Ich sehe es als unsere gemeinsame Aufgabe, Aufklärung zu fördern und vorzuleben, was es heißt, andere Menschen wahrhaftig zu sehen - mit all ihren individuellen Herausforderungen, Privilegien, Stärken und Schwächen.


Der Grundstein dafür liegt darin, sich selbst wahrhaftig zu sehen und anzuerkennen. Und das passiert nicht von heute auf morgen, sondern ist ein andauernder und sehr persönlicher Prozess.


Verdreht mir meinen Feminismus nicht

Wenn ich von #fempoweryourself spreche, sehe ich in mir niemanden, der voll und ganz durchschaut hat, wie der Hase läuft. Ich bin in Roxane Gays Sinne ein “bad feminist”, also eine schlechte Feministin, die nicht ins Bild des klassischen Feminismus passt. Beispielsweise stehe ich auf Glitzer im Gesicht und Blumen im Haar und mutiere nach spätestens drei Gläsern Aperol Spritz zum Woo-Girl, singe lautstark zu “oops I did it again” auf der Tanzfläche mit und fange auch beim zehnten Mal “Titanic” an zu weinen, als würde ich das Ende noch nicht kennen.


Mein Ziel besteht jedoch nicht darin, von einem engen Korsett ins nächste zu springen, und vom “Wanna-be-Männertraum” zur “perfekten Feministin” zu mutieren. Mein Ziel ist es stattdessen, mir zu erlauben, mutig und komplett ich selbst zu sein und mich von äußeren Faktoren und Meinungen nur noch möglichst reflektiert beeinflussen zu lassen. Auch wenn das bedeutet, dass ich im dogmatischen Sinne weiterhin Teil des Problems bin. Ich denke mir eher, dass ich aus den Zitronen, die mir das System entgegen wirft, Limonade mache und zwar nur aus denen, die mir schmecken! Je mehr Frauen es gibt, die sich nicht mehr in unrealistischen Idealvorstellungen einer “guten Frau” verlieren, sondern einfach sie selbst sind - bunt, weiblich, mutig, emotional, sexuell, menschlich - desto schneller nehmen wir alten Strukturen die Luft zum Atmen.


Letztlich geht es meiner Ansicht nach im modernen Feminismus nicht darum, einem perfekten Anti-Bild zu entsprechen oder Frauen zu besseren Männern zu machen. Stattdessen geht es mir darum, die Weiblichkeit zu feiern und mit ihr etwas Neues zu schaffen anstatt uns in bestehenden Normen und Regeln zu pressen, die nicht in das Leben einer Frau passen. Es geht darum, frei und unabhängig Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können, ohne rechtliche Schranken oder gesellschaftlichen Druck fürchten zu müssen. Das heißt, egal ob du mit vollem Herzen Mama bist und deine Bestimmung in der Familie siehst, es deine Vision ist, CEO eines bekannten Unternehmens zu werden oder du ohne Verpflichtungen als Künstlerin durch die Welt reisen willst - solange du dich freiwillig und mit vollem Herzen für deinen Weg entscheidest, hat niemand das Recht, dir zu sagen, dass diese Entscheidung alleine aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen und Normen nicht in Ordnung ist. Stattdessen sollte es Möglichkeiten geben, dich auf deinem Weg zu unterstützen und es liegt an uns, diese Wege miteinander und füreinander entstehen zu lassen.


Denn neben der eigenen Ermächtigung geht es im modernen Feminismus auch darum, Frauen mit anderen Lebenskonzepten anzuerkennen und zu unterstützen. Anstatt Unterschiede zu nutzen, um schlecht übereinander zu reden oder sich selbst in Frage zu stellen, dürfen wir voneinander lernen und feiern, dass diese Unterschiede im Frau-sein überhaupt möglich sind.


Ich sehe #fempoweryourself als eine Art persönliches Mantra. Es erinnert mich immer wieder an die Individualität, die diese Welt so besonders macht. Und es ermutigt mich dazu, meine Weiblichkeit tatsächlich nach meinen individuellen Regeln zu leben. Das bedeutet unter anderem auch, meine Entscheidungen und Wahrnehmungen kritisch zu hinterfragen und für mich und meine Überzeugungen einzustehen. Denn das war lange nicht der Fall.


Mittendrin statt nur dabei

Ich habe Jahre damit verbracht, mich wertlos zu fühlen, weil ich mich nicht als klein, süß und stereotypisch hübsch genug empfand, um mit dem gängigen Schönheitsideal mithalten zu können. Ich habe mein Aussehen (oder meiner Wahrnehmung davon) direkt mit meinem Selbstwertgefühl verknüpft und war der festen Überzeugung, nicht attraktiv genug - oder wie man heute sagen würde "fuckable" genug - für Jungs und später Männer zu sein, um geliebt zu werden. Ich habe meine Gefühle versteckt und mich in meiner Jugend immer wieder sehr schmerzhaften Situationen ausgesetzt, die diese Gedanken festigten, weil ich leider nicht den Mut und die Selbstachtung hatte, zu meinen Gefühlen zu stehen und mich aus toxischen Situationen zurückzuziehen.


Ich hatte schon sehr früh manifestiert, dass es besser ist, nett zu lächeln und den Mund zu halten, auch wenn mir nach Zorn und Grenzen setzen zu Mute war. Selbstlosigkeit und Höflichkeit waren wichtige Anker für mich, die mir aus meiner Perspektive heraus zu zeigen schienen, wie ich Liebe und Zugehörigkeit sicherstellen konnte. Im Umkehrschluss war ich immer erst dann zufrieden und konnte wieder guten Gewissens einschlafen, wenn möglichst alle Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen anderer erfüllt wurden. Auch wenn das bedeutete, komplett gegen meine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen zu arbeiten. “Alles andere wäre ja egoistisch”, dachte ich mir oft und Egoismus war der Feind. Ich war der festen Überzeugung, dass jedes Handeln, das die Wünsche anderer nicht umfassend einbezog, purer Egoismus meinerseits war. Genau so empfand ich mich als egoistisch, wenn ich mir anmaßte, meine Wünsche zu formulieren. Offensichtlich eine tragische Lose-Lose-Situation, die ich für meine goldene Strategie hielt, zu gewinnen.


Mittlerweile habe ich gelernt, dass Egoismus und Selbstachtung zwei komplett unterschiedliche Dinge sind. Ich bin kein unsicheres Mädchen mehr, sondern eine reflektierte, gebildete Frau, die sich der Mechanismen ihrer negativen Glaubenssätze durchaus bewusst ist. Doch diese Erkenntnisse kamen nicht über Nacht. Stattdessen habe ich intensiv daran gearbeitet und ich bin immer noch dabei, alte Konditionierungen, Glaubenssätze und Wahrnehmungen aufzulösen und Stück für Stück neu für mich zusammenzusetzen.


Wissen ist Macht - Handeln ist mächtiger

Ich habe in den letzten 8 Jahren, in denen ich mich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigte, bereits viel über mich, meine Weltanschauung und (un-)gesunden Verhaltensweisen gelernt. Trotzdem erwische ich mich noch viel zu häufig dabei, wie ich mir selbst im Weg stehe und mich alte Ängste davon abhalten, wirklich integer zu leben. Und das leider oft in vollem Bewusstsein. Wie ein Raucher, der an seiner Zigarette zieht, während er über das Aufhören nachdenkt. Obwohl ich in gewissen Momenten weiß, was ich will und was zu tun wäre, verhalte ich mich nicht entsprechend, sondern falle in alte Gewohnheiten zurück. Das löst wiederum Stress in mir aus, der mich an mir zweifeln lässt und - schwups - ist die Mauer, die ich so fleißig abtrage, wieder einen Stein reicher.


Ich bin mir sicher, dass einige von euch genau wissen, wovon ich rede. Denn je offener ich darüber spreche, desto häufiger stelle ich fest, dass viele Frauen ähnliche Herausforderungen haben und sich selbst immer wieder sabotieren aus Angst "nicht gut genug", "zu viel" oder "egoistisch" zu sein. Und das ist nicht verwunderlich: Über Jahrhunderte wurden wir darauf programmiert, leise und angepasst durch die Welt zu gehen. Frauen waren nichts weiter als ein Schmuckstück, das Kinder gebären konnte. Wir waren in jeder Frage unseres Lebens auf die Meinung und Güte anderer Personen angewiesen. Diese allumfassende Erfahrung, die Frauen über Jahrtausende gemacht haben (und in manchen Kulturen immer noch machen) steckt tief in uns und wird unbewusst von Generation zu Generation weitergegeben. So auch an unsere Erziehungsberechtigten, LehrerInnen und Idole - und schließlich an uns selbst.


Wir sind keine kleinen Mädchen mehr

Natürlich sind wir nicht verantwortlich dafür, wie wir sozialisiert wurden und nicht Schuld daran, welche Erfahrungen und kindlichen Schlussfolgerungen uns in unserer Jugend geprägt haben. Aber wir sind verantwortlich dafür, unser Verhalten als Erwachsene zu reflektieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Denn ab dem Zeitpunkt, an dem wir erkennen, was uns belastet, sind nur noch wir selbst dafür verantwortlich, wenn sich dieser Zustand nicht ändert.


Das Leben ist kein Märchen: Es wird höchstwahrscheinlich kein Ritter in goldener Rüstung vorbei reiten, um uns zu retten und es wird keine gute Fee auftauchen, die uns den Weg zum Glück weist. Gott sei Dank! Weil wenn unsere einzige reale Chance auf ein glückliches Leben die Errettung durch eine andere Person wäre, hätten wir immer noch 1920, denn großartig vielfältiger sahen die Chancen für Frauen da ja nicht aus. Wir müssen - nein, wir DÜRFEN - selbst aktiv werden und selbst unsere "Wendung im dritten Akt" sein, indem wir mit unseren Ängsten und Erfahrungen Frieden schließen und für unsere Überzeugungen und Werte einstehen - ob mit oder ohne Unterstützung eines Prinzen oder einer alten Lady mit Zauberstab.


Deine persönliche Entwicklung kann einen Einfluss auf die Welt haben!

Ich bin der festen Überzeugung, dass Veränderungen in uns selbst, Veränderungen im Außen bewirken. Das heißt, wenn wir uns selbst hinterfragen und erkennen, welche alten Mechanismen und Muster unser tägliches Leben beeinflussen, haben wir die Chance, neue Weichen zu legen. Dies kann nicht nur unser eigenes Leben positiv beeinflussen, sondern auch Abdrücke in Leben anderer Menschen hinterlassen. Sowohl bei Freunden und Familie als auch darüber hinaus. Weit darüber hinaus.


„Wir können doch nicht die Welt retten!“ „Ja, wer denn sonst? Ich sehe gerade niemand anderen!“ (Hagen Rether)

Lasst uns gemeinsam erkennen wie einflussreich wir sein können und lernen, diese Erkenntnis für ein besseres Morgen zu nutzen - ob für die Erziehung unserer Kinder, die Inspiration einer fremden Person, oder eine ganze Bewegung, die durch unsere Stimme an Fahrt gewinnt. Denn wie gesagt: Systeme ändern sich nur von innen heraus und wir brauchen uns gegenseitig, um die Veränderungen herbeiführen zu können, die wir auf dieser Welt dringend brauchen. Denn der bisherige Weg hat uns zwar zu viel Wohlstand gebracht, wir haben dafür aber einen hohen Preis gezahlt. Wenn wir jetzt nicht anfangen, mutig neue Wege einzuschlagen und Nächstenliebe, gegenseitige Unterstützung sowie Gemeinschaftssinn über den finanziellen Profit zu stellen, wird unser Planet bald nicht mehr der sein, den wir kennen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ermächtigung der Weiblichkeit einen entscheidenden Unterschied für die Zukunft auf unserem Planeten machen wird. Aber - um es abschließend nochmal zu sagen - dafür müssen wir bei uns selbst anfangen und dürfen nicht darauf warten, dass “die Anderen” das schon regeln werden.


Fempower yourself!

Eure Bianca


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